Publikationen

Wissen teilen, Innovationen fördern: Wir veröffentlichen – in internationaler Kooperation mit Universitäten und Forschungsinstituten – wissenschaftliche Studien und Fachartikel rund um unsere Arbeit.

Axel Kuck, Kristian Kinscher, Leonard Fehring, Helmut Hildebrandt, Johannes Doerner, Jonas Lange, Hubert Truebel, Philip Boehme, Celina Bade and Thomas Mondritzki

Healthcare Providers’ Knowledge of Value-Based Care in Germany: An Adapted, Mixed-Methods Approach

Value-Based Care (VBC) is being discussed to provide better outcomes to patients, with an aim to reimburse healthcare providers (HCPs) based on the quality of care they deliver. Little is known about German HCPs’ knowledge of VBC. This study aims to investigate the knowledge of HCPs of VBC and to identify potential needs for further education toward implementation of VBC in Germany.

International Journal of Environmental Research and Public Health

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Kuck, A.; Kinscher, K.; Fehring, L.; Hildebrandt, H.; Doerner, J.; Lange, J.; Truebel, H.; Boehme, P.; Bade, C.; Mondritzki, T. Healthcare Providers’ Knowledge of Value-Based Care in Germany: An Adapted, Mixed-Methods Approach. Int. J. Environ. Res. Public Health 2022, 19(14), 8466; https://doi.org/10.3390/ijerph19148466.
Janika Bloemeke-Cammin, Oliver Gröne, Marta Ballester, Frederico Guanais, Peter Groenewegen, Candan Kendir, Ian Porter, Amun Rehsi, Mieke Rijken, Peter Spreeuwenberg, Rosa Suñol, Jose Maria Valderas, Rachel Williams, Michael van den Berg

International cross-cultural development and field testing of the primary care practice questionnaire for the PaRIS survey (PaRIS-PCPQ)

The PaRIS survey, an initiative of the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), aims to assess health systems performance in delivering primary care by measuring the care experiences and outcomes of people over 45 who used primary care services in the past six months. In addition, linked data from primary care practices are collected to analyse how the organisation of primary care practices and their care processes impact care experiences and outcomes. This article describes the development and validation of the primary care practice questionnaire for the PaRIS survey, the PaRIS-PCPQ.

In: BMC Primary Care

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Bloemeke-Cammin, J., Gröne, O., Ballester, M., Guanais, F., Groenewegen, P., Kendir, C., Porter, I., Rehsi, A., Rijken, M., Spreeuwenberg, P., Suñol, R. Valderas, J. M., Williams, R., van den Berg, M. (2024). International cross-cultural development and field testing of the primary care practice questionnaire for the PaRIS survey (PaRIS-PCPQ). In: BMC Primary Care 25, 168 (2024). https://doi.org/10.1186/s12875-024-02375-8
Helmut Hildebrandt

Gesundheitskioske und Co. mit Outcomes-Verpflichtung

Die wichtigsten Elemente für eine bessere Unterstützung der medizinisch-pflegerischen Versorgung – Gesundheitskioske und Gesundheitsregionen – wurden aus dem Referentenentwurf zum Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in den Kommunen (GVSG) vorerst gestrichen. Dies ermöglicht es, sich mit den anderen Ministerien abzustimmen und Rückmeldungen von Verbänden einzuholen. Laut Bundesgesundheitsministerium und den Parteien der Ampelregierung soll dann im anschließenden parlamentarischen Verfahren die mögliche Wiedereinführung dieser und anderer aktuell ausgeschlossener Ansätze geprüft werden.

Monitor Versorgungsforschung 03/2024

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H., Hildebrandt, H. (2024). Gesundheitskioske und Co. mit Outcomes-Verpflichtung. In: Monitor Versorgungsforschung 03/2024. https://optimedis.de/wp-content/uploads/2024/04/fuw_2024_03_230-232_Zahorka.pdf
Manfred Zahorka, Heidrun Sturm, Helmut Hildebrandt

Was wir von Frankreich lernen können

Mit der 7. Stellungnahme der Regierungskommission und ihrem darin enthaltenen Vorschlag eines prozentualen Aufschlags zur Vorhaltevergütung für die qualitätsabhängige Vergütung und
die Zusammenarbeit mit den regionalen Versorgungsnetzwerken verbindet sich die Diskussion zur Ausformung der Vorhaltevergütung und der Krankenhausreform in Deutschland mit den französischen Lösungen.

Zuerst erschienen in f&w

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Zahorka, M., Sturm, H., Hildebrandt, H. (2024). Was wir von Frankreich lernen können. In: f&w 3|2024. S. 45-55. https://optimedis.de/wp-content/uploads/2024/04/fuw_2024_03_230-232_Zahorka.pdf
Martin Knüttel, Helmut Hildebrandt, Thorsten Hagemann, Anja Stührenberg

Digital-integrierte regionale Versorgungssysteme

In der regionalen Integrierten Versorgung stellt eine systematische Organisation von sozialen, pflegerischen und medizinischen Daten die zentrale Plattform zur Verbesserung und Effizienzsteigerung in der Gesundheitsversorgung bzw. der Prävention vor Ort. Die Interoperabilität der Daten bildet dabei die Grundlage für die Zusammenarbeit und den nahtlosen Austausch zwischen den Leistungserbringern untereinander und mit möglichen Koordinatoren in der Region wie bspw. Gesundheitskiosken oder -regionen. Das Krankenhaus kann dabei entweder als wichtiger Leistungserbringer agieren oder auch selbst die Trägerschaft für die Koordinatorrolle übernehmen. Mit der richtigen Strategie können Entscheidungsfindung, Abstimmungsprozesse und Datenqualität beschleunigt bzw. verbessert werden.

In: Health Data Management

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Knüttel, M., Hildebrandt, H., Hagemann, T., Stührenberg, A. (2024). Digital-integrierte regionale Versorgungssysteme. In: Henke, V., Hülsken, G., Schneider, H., Varghese, J. (Hrsg.). Health Data Management. Springer Gabler, Wiesbaden. S. 45-55. https://doi.org/10.1007/978-3-658-43236-2_5
Helmut Hildebrandt, Moritz Mumme

Digitale Gesundheitsregionen – am Beispiel des Aufbaus digitaler ländlicher Gesundheitskioske mit telemedizinischer Anwendung

Die Versorgungslandschaft in Deutschland ändert sich durch die aktuelle Gesetzgebung und Marktveränderungen derzeit vor allem im Krankenhausbereich grundlegend. Eine innovativere Veränderung wird sich vor allem durch das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) ergeben. Die Idee von Gesundheitsregionen ist nicht neu, gleichwohl zeigt sich – wie so oft – die Lücke zwischen Theorie und Umsetzung sowie vor allem der Finanzierung. Bei einer Vielzahl von auf unterschiedliche Art geförderten Projekten blieb es bei temporären Ansätzen. Nun ändert sich dies zugunsten nachhaltiger hybrider und interprofessioneller Versorgungsstrukturen. Das GVSG wird diesen Prozess durch die Themen Gesundheitskiosk, Primärversorgungszentren und Gesundheitsregionen noch weiter beschleunigen.

In: Digitale Gesundheitsregionen

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Hildebrandt, H., Mumme, M. (2024). Digitale Gesundheitsregionen - am Beispiel des Aufbaus digitaler ländlicher Gesundheitskioske mit telemedizinischer Anwendung. In: Timm, L. Walther, P. (Hrsg.). Digitale Gesundheitsregionen. Praxishandbuch für regionale und nachhaltige Versorgungsnetzwerke. Heidelberg, medhochzwei. S. 125-136.
Manfred Zahorka, Heidrun Sturm, Helmut Hildebrandt

Frankreichs Gesundheitsreform – Vorbild für regionale, intersektoral-multidisziplinäre Zusammenarbeit?

Fachkräftemangel und Finanzierungsengpässe – Frankreich kämpft mit den gleichen Herausforderungen wie Deutschland. Nur wurde die Transformation dort in Teilen schon früher eingeleitet. In einem kurzen Überblick werden die französischen Lösungen vorgestellt, dabei liegt der Fokus auf Regionalisierung und intersektoraler und multidisziplinärer Zusammenarbeit. Hintergrund ist die bereits seit 2020 erfolgende Beteiligung von OptiMedis – beauftragt von der Eurométropole Straßburg – an einem französischen, national geförderten Innovationsprojekt zur Entwicklung der „Gesundheitsregionen von Morgen“ („Territoire de Santé de Demain“, TSD) beteiligt.

Kurzversion – die Langfassung ist im März 2024 in der Zeitschrift f&w – führen und wirtschaften im Krankenhaus erschienen

In: OptiMedis

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Zahorka, M., Sturm, H., Hildebrandt, H. (2024). Frankreichs Gesundheitsreform – Vorbild für regionale, intersektoral-multidisziplinäre Zusammenarbeit? 01/2024.
Helmut Hildebrandt, Daniel Dröschel

GDNG: Plädoyer für mehr Vertrauen in Krankenkassen

Krankenkassen erhalten mit dem Gesundheitsdatennutzungsgestz (GDNG) die Möglichkeit, ihre Versicherten auf Gefährdungspotenziale hinzuweisen, sofern sie sich aus Abrechnungsdaten ergeben. Sebastian Hofmann sah dies in seinem Beitrag im Observer Gesundheit kritisch und beschrieb es als eine "Methode mit hohem Risikopotenzial". Dr. h.c. Helmut Hildebrandt und Daniel Dröschel schildern hier ihre Sichtweise, unter anderem aufgrund ihrer knapp 20 Jahre langen Erfahrung in populationsorientierten Netzwerken.

In: Observer Gesundheit

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Hildebrandt, H., Dröschel, D. (2024). GDNG: Plädoyer für mehr Vertrauen in Krankenkassen. In: Observer Gesundheit, 20.02.2024.
Heike Köckler, Anne Roll, Michael Wessels, Helmut Hildebrandt

Gesundheitskiosk: Konzepte, Erfahrungen und Perspektiven

Dieses Buch beschreibt den aktuell diskutierten und vereinzelt erprobten Ansatz der Gesundheitskioske. Gesundheitskioske stellen ein innovatives Angebot im Gesundheitsbereich dar, da sie den Zugang zu Versorgung, Prävention und Gesundheitsförderung insbesondere für solche Communities erhöhen, die sich mit Zugangsbarrieren konfrontiert sehen. Zugangsbarrieren können in der Kenntnis des Gesundheitssystems, Sprachkompetenz oder fehlenden gesundheitsbezogenen Angeboten in der unmittelbaren Wohnumgebung liegen. In diesem Essential wird die Vielfalt der aktuellen Ansätze aus einer gesundheitsökonomischen, sozialräumlichen und pflegerischen Perspektive vor dem Hintergrund eigener Erfahrung im Aufbau und der Implementierung von Kiosken beschrieben. Denn zur Umsetzung eines Gesundheitskiosks ist immer eine spezifische Lösung am jeweiligen Ort zu entwickeln.

In: Springer Gabler

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Köckler, H., Roll, A., Wessels, M., Hildebrandt, H. (Hrsg.) (2024). Gesundheitskiosk: Konzepte, Erfahrungen und Perspektiven. Springer Gabler, Wiesbaden.
Heike Köckler, Helmut Hildebrandt, Michael Wessels

Ausgangslage

Gesundheitskioske sind eine Innovation im Gesundheitssystem mit neuen Angeboten an neuen Orten für eine zunehmend diversere Gesellschaft. Nach ersten Modellvorhaben liegt ein Gesetzesentwurf vor, der die Handlungsmöglichkeiten von Kommunen erhöht, in Zusammenarbeit mit gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen einen Beitrag zu mehr kontextspezifischer Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung zu leisten. Dieser Band skizziert die Hintergründe und Rahmenbedingungen, in denen Gesundheitskioske bereits implementiert wurden und zukünftig weiter zu implementieren sind.

In: Gesundheitskiosk. Konzepte, Erfahrungen und Perspektiven

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Köckler, H., Hildebrandt, H., Wessels, M. (2023). Ausgangslage. In: Köckler, H., Roll, A., Wessels, M., Hildebrandt, H. (Hrsg.). Gesundheitskiosk. Konzepte, Erfahrungen und Perspektiven. Springer Gabler, Wiesbaden. S. 1-4. https://doi.org/10.1007/978-3-658-43666-7_1
Helmut Hildebrandt, Anja Stührenberg, Michael Wessels

Betreibermodelle von Gesundheitskiosken

Wer einen Gesundheitskiosk betreiben möchte, muss eine Trägergesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit gründen. Je nach Zweck der Gesellschaft und Anzahl der Gesellschafter sollte die Rechtsform der Trägergesellschaft gewählt werden. Denkbar ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH), eine eingetragene Genossenschaft (eG) oder ein eingetragener Verein, dessen Vorstand dann allerdings gewisse Haftungsrisiken eingehen müsste.

In: Gesundheitskiosk. Konzepte, Erfahrungen und Perspektiven

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Hildebrandt, H., Stührenberg, A., Wessels, M. (2023). Betreibermodelle von Gesundheitskiosken. In: Köckler, H., Roll, A., Wessels, M., Hildebrandt, H. (Hrsg.). Gesundheitskiosk. Konzepte, Erfahrungen und Perspektiven. Springer Gabler, Wiesbaden. S. 31-34. https://doi.org/10.1007/978-3-658-43666-7_6
Heike Köckler, Michael Wessels

Angebotsspektrum eines Gesundheitskiosks

Es sind vor allem Barrieren im Zugang zu den Leistungen des Gesundheitssystems sowie der Aufbau von Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung, die das Angebotsspektrum eines Gesundheitskiosks ausmachen. Ein Gesundheitskiosk sollte immer auch im Hinblick auf seine sozialräumliche Einbindung konzipiert und dimensioniert werden. Dies bedeutend, Angebote communityspezifisch und barrieresensibel entsprechend des jeweiligen Sozialraums zu gestalten und aufsuchende Arbeit in das Angebot aufzunehmen.

In: Gesundheitskiosk. Konzepte, Erfahrungen und Perspektiven

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Köckler, H., Wessels, M. (2023). Angebotsspektrum eines Gesundheitskiosks. In: Köckler, H., Roll, A., Wessels, M., Hildebrandt, H. (Hrsg.). Gesundheitskiosk. Konzepte, Erfahrungen und Perspektiven. Springer Gabler, Wiesbaden. S. 11-16. https://doi.org/10.1007/978-3-658-43666-7_3