Publikationen

Wissen teilen, Innovationen fördern: Wir veröffentlichen – in internationaler Kooperation mit Universitäten und Forschungsinstituten – wissenschaftliche Studien und Fachartikel rund um unsere Arbeit.

Helmut Hildebrandt, Philip Lewin, Pascal Wendel, Indra Rojahn

Analyse von GKV-/SPV-Routinedaten zu Versorgungsmustern bei Pflegebedürftigkeit

Dieses Kapitel analysiert Versorgungsmuster bei Pflegebedürftigkeit auf Basis von GKV-/SPV-Routinedaten von Versicherten der DAK-Gesundheit mit Bezug zum SGB XI. Ziel ist es, zentrale Muster des Versorgungsgeschehens sichtbar zu machen, die für die Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung und ihrer Schnittstellen relevant sind. Im Mittelpunkt stehen der Eintritt in Pflegebedürftigkeit, Pflegeverläufe, regionale Unterschiede sowie Akutereignisse mit Krankenhausaufnahmen und Transporten.

DAK Pflegereport 2026 Pflegereform

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Hildebrandt, H., Lewin, P., Wendel, W., Rojahn, I. (2026). Analyse von GKV-/SPV-Routinedaten zu Versorgungsmustern bei Pflegebedürftigkeit. In: DAK Pflegereport 2026
Helmut Hildebrandt, Anna Harms

Gesundheitsversorgung – Neu geplant für Stadt und Land

Die medizinisch-pflegerische Versorgung ist in vielen Regionen Deutschlands zunehmend gefährdet. Demografische Entwicklungen, veränderte Arbeitszeitmodelle von Ärztinnen und Ärzten sowie steigende Anforderungen an die medizinische Versorgung verschärfen die Situation. Viele Menschen erfahren bereits Aufnahmestopps, längere Wege und eingeschränkte Zugänge zu medizinischen Angeboten. Der häufig erhobene Ruf nach mehr Medizinstudienplätzen greift jedoch zu kurz: Selbst bei sofortiger Ausweitung stünden zusätzliche hausärztliche Kapazitäten frühestens in zwölf bis 15 Jahren zur Verfügung. Damit wird Gesundheitsversorgung zunehmend auch zu einer räumlichen Planungsfrage.

PLANERIN

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Hildebrandt, H. (2026). Gesundheitsversorgung - Neu geplant für Stadt und Land. In: PLANERIN, Ausgabe 03/2026
Oliver Gröne

Analyse zum Klimaimpact der Gesundheitsversorgung: Emissionsquellen, Handlungsfelder, Gestaltungsoptionen

Der Klimawandel stellt das Gesundheitssystem vor eine doppelte Herausforderung: Einerseits verschärfen die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels Morbidität, Versorgungsbedarf und Kosten, andererseits trägt die Gesundheitsversorgung selbst erheblich zu Treibhausgasemissionen und Ressourcenverbrauch bei. Internationalen Schätzungen zufolge verursacht der Gesundheitssektor je nach Land rund 4–10 % der nationalen Treibhausgasemissionen; in Deutschland liegt sein Anteil bei über 5 %. Viele klimaschädliche Versorgungspraktiken sind medizinisch vermeidbar und bringen nur einen geringen Zusatznutzen für Patient:innen

Studie im Auftrag von BKK Dachverband e.V.

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Gröne, O. (2026). Analyse zum Klimaimpact der Gesundheitsversorgung: Emissionsquellen, Handlungsfelder, Gestaltungsoptionen. Studie im Auftrag von BKK Dachverband e.V.
Thomas Klie, Helmut Hildebrandt

Regionale Pflegekompetenzzentren (ReKo): Perspektiven für die Reform der Pflegeversicherung und eine sektorenübergreifende Primärversorgung

Lehren aus dem Innofonds-Projekt ReKo

Welt der Gesundheitsversorgung

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Klie, T., Hildebrandt, H. (2026). Regionale Pflegekompetenzzentren (ReKo): Perspektiven für die Reform der Pflegeversicherung und eine sektorenübergreifende Primärversorgung. In: Welt der Gesundheitsversorgung, Ausgabe 02/2026, S. 69-74.
Helmut Hildebrandt, Steven Renner, Monika Schliffke

Potenzialanalyse zum Einsatz von Praxisassistenzberufen in der hausärztlichen Versorgung

Mit dem Bedeutungszuwachs der hausärztlichen Versorgung in Verbindung mit Demografie, Morbidität und Ressourcenmangel in diesem Versorgungsbereich stellt sich die Frage, wie dieses so kompensiert werden kann, dass es nicht zu einem eklatanten Versorgungsmangel kommt. Mit Hilfe einer Studie und Potenzialanalyse im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung zeigt unser Autorenteam bemerkenswert konkrete und fundierte Wege auf.

Welt der Gesundheitsversorgung

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Hildebrandt, H., Renner, S., Schliffke, M. (2026). Potenzialanalyse zum Einsatz von Praxisassistenzberufen in der hausärztlichen Versorgung. In: Welt der Gesundheitsversorgung, Ausgabe 02/2026, S. 53-56.
Pascal Wendel, Heidrun Sturm, Helmut Hildebrandt, Philipp Walther

Delegation im hausärztlichen Praxisteam

Potenziale und Umsetzungstool zur Steigerung der hausärztlichen Versorgungskapazität durch qualifizierte Praxisassistenz.

Die hausärztliche Versorgung ist in vielen Regionen Deutschlands bereits heute gefährdet. Demografische Entwicklungen, veränderte Arbeitszeitpräferenzen von Hausärzten sowie steigende und komplexer werdende Anforderungen der Patienten verschärfen die Situation weiter. Viele Menschen befürchten Aufnahmestopps, lange Wege und eingeschränkte Zugänge zur Versorgung. Der häufig geäußerte Ruf nach mehr Studienplätzen für Mediziner greift jedoch zu kurz: Selbst bei sofortiger Ausweitung stehen zusätzliche hausärztliche Kapazitäten frühestens in zwölf bis 15 Jahren zur Verfügung. Diese Studie untersucht daher, in welchem Umfang eine stärkere Arbeitsteilung in Hausarztpraxen kurzfristig und nachhaltig zur Sicherung der Versorgung beitragen kann.

Monitor Versorgungsforschung

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Wendel, P., Sturm, H., Hildebrandt, H., Walther, P. (2026). Delegation im hausärztlichen Praxisteam. Potenziale und Umsetzungstool zur Steigerung der hausärztlichen Versorgungskapazität durch qualifizierte Praxisassistenz. In: Monitor Versorgungsforschung, Ausgabe 02/2026, S. 87-92.
Helmut Hildebrandt, Monika Schliffke, Steven Renner, Heidrun Sturm, Pascal Wendel

Delegation im Praxisteam: Ein starker Hebel für die Sicherung der Versorgung

Potenzialanalyse zum Einsatz weitergebildeter und akademisierter Praxisassistenzberufe in der häuslichen Versorgung.

Es gibt sie: die Innovatorinnen und Innovatoren, die Macherinnen und Macher, die Verantwortung übernehmen – nicht abstrakt, sondern ganz konkret vor Ort.

Sie reagieren nicht mit Resignation auf Versorgungsengpässe oder systemische Widerstände,
sondern verändern Versorgung, indem sie in ihrer täglichen Praxis neue Lösungen entwickeln und umsetzen.
Mit Blick auf ebendiese Akteure haben die Bertelsmann Stiftung und ihre 100%ige Tochter BSt Gesundheit gGmbH den Health Transformation Hub (HTH) ins Leben gerufen. Dieser ist ein Ort für alle Akteure,
die Verantwortung übernehmen und die Gesundheitsversorgung mutig weiterentwickeln. Mit ihnen wollen
wir arbeiten, von ihnen wollen wir lernen.

Bertelsmann Stiftung

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Hildebrandt, H., Schliffke, M., Renner, S., Sturm, H., & Wendel, P. (2026). Delegation im Praxisteam: Ein starker Hebel für die Sicherung der Versorgung: Potenzialanalyse zum Einsatz weitergebildeter und akademisierter Praxisassistenzberufe in der hausärztlichen Versorgung. Bertelsmann Stiftung
Helmut Hildebrandt, Heidrun Sturm, Manfred Zahorka

Wie Primärversorgung mit einem Präventionsanreiz wirklich Nutzen stiften kann

Gesundheitspolitik wirkt zuweilen kurzatmig und eklektizistisch. Die oft strikte sektorale Orientierung und das Mauerblümchen Dasein von Prävention negieren die mindestens mittelfristige Wirkung gegenseitigen Abhängigkeiten der eklektizistischen Maßnahmen. Die Reformüberlegungen im Status quo werden den Herausforderungen nicht gerecht, die Optionen des Wandels bleiben ungenutzt. Dabei wissen wir, wie es anders besser geht. Politikgestaltung verlangt Veränderungsmut. Unser Autorenteam beleuchtet dies am Beispiel der Primärversorgung vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen in der
Versorgungsgestaltung.

Welt der Gesundheitsversorgung

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Hildebrandt, Helmut; Sturm, Heidrun; Walther, Philipp; Zahorka, Manfred (2025): Wie Primärversorgung mit einem Präventionsanreiz wirklich Nutzen stiften kann. In: Welt der Gesundheitsversorgung, Ausgabe 6/2025, S. 261.
Helmut Hildebrandt

Von der Eins-zu-Eins-Therapie hin zur Systemgestaltung des lokalen Gesundheitswesens

Viele Jahrzehnte war die "Heilkunst" als eine Eins-zu-eins-Therapie beschrieben, verstanden und gelehrt worden. "Der" (da meist männlich assoziierte) Therapeut bringt sein Wissen, seine Erfahrung und seine Empathie dem hilflosen (ebenfalls meist männlich aassoziierten) Patienten entgegen, gern wurde das dann auch soziologisch als "Arzt-Patienten-Verhältnis" beschrieben und analysiert. In diesem Beitrag geht es um die Transformation des Gesundheitswesens durch arbeitsteilige Zusammenarbeit.

Physiotherapie weiterdenken - Festschrift für Prof. Dr. Heidi Höppner

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Hildebrandt, H. Von der Eins-zu-Eins-Therapie hin zur Systemgestaltung des lokalen Gesundheitswesens. In: Physiotherapie weiterdenken. Hrsg. Richter, R., El-Seoud, N., Czernik, C. Mabuse Verlag
Philip Lewin, Mareike Mähs, Pascal Wendel, Marco Zeptner, Helmut Hildebrandt

Analyse von Routinedaten zur Pflegeberatung

Die Pflegeberatung nach § 7 a SGB XI wurde eingeführt, um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen gezielt zu unterstützen und eine bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen. Ziel dieser Analyse ist es, die Inanspruchnahme der Pflegeberatung sowie deren potenzielle Auswirkungen auf den weiteren Pflegeverlauf zu untersuchen. Im Fokus stehen dabei die Häufigkeit der Beratung, die Veränderungen in der Pflegebedürftigkeit und die Nutzung weiterer Pflege- und Gesundheitsleistungen. Neben der Analyse der Pflegeberatung wird in einem gesonderten Abschnitt die Verordnung von PRISCUS-Medikamenten bei Pflegebedürftigen untersucht. Diese Arzneimittel gelten als potenziell ungeeignet für ältere Menschen und können mit erhöhten Risiken verbunden sein. Der Exkurs am Ende des Berichts beleuchtet die Entwicklung der Verordnungsraten dieser Medikamente zwischen 2017 und 2023, regionale Unterschiede sowie Veränderungen in der Verordnung von Psychopharmaka bei Pflegebedürftigen.

In: DAK Pflegereport 2025

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Lewin, P., Mähs, M., Wendel, P., Zeptner, M., Hildebrandt, H. Analyse von Routinedaten zur Pflegeberatung. In: DAK Pflegereport 2025. Hrsg. DAK Gesundheit. Medhochzwei Verlag
B. Matthys, N. Monnier, M. Ngaradoumadji, Y. Toubangue, P. Delcroix, M. Pereira, T. Schmitz, J. Armour-Marshall, M. Zahorka, K. Sugimoto, M. Léchenne, D. Revault, K. Wyss, A. Montolnan

Development and implementation of a digital clinical decision support system to increase the quality of primary healthcare delivery in a refugee setting in Chad

Digital clinical decision support systems (CDSS) enhance the quality of primary healthcare service delivery for vulnerable populations in resource-limited settings. This improvement occurs by strengthening health-care providers’ clinical skills and enabling them to operate more independently while adhering to standard treatment guidelines. From January 2019 to June 2023, we developed and implemented a digital, tablet-based CDSS for children aged 2–59 months. The phases of development, validation, and implementation, as well as lessons learnt and bottle-necks requiring attention, are analysed.

In: BMC Primary Care (2025) 26:113

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Matthys, B., Monnier, N., Ngaradoumadji, M., Toubangue, Y., Delcroix, P., Pereira, M., Schmitz, T., Armour-Marshall, J., Zahorka, M., Sugimoto, K., Léchenne, M., Revault, D., Wyss, K., Montolnan, A., BMC Primary Care 2025, https://bmcprimcare.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12875-025-02818-w
Manfred Zahorka, Nicu Fota, Luminita Marcu, Tatiana Dnestrean, Jana Gerold, Shege Bahtiri, Ariana Bytyci Kantanolli, Elena Reshetnyak, Mykhailo Dovgopol & Helen Prytherch

Integrated Community Care: A Last Mile Approch – Case Studies from Eastern Europe and the Balkans

This chapter shows typical entry points and a toolbox for the introduction of integrated people-centered health services (IPCHS) as part of a population health management (PHM) strategy at district and community levels. It needs to be kept in mind, however, that there is no “one-size-fits-all” for these types of services. The same tools may be used in different settings, but tool selection must be guided by local needs as well as priorities and resources, which may differ considerably between territories and contexts. Integrated community care (ICC) is a living instrument, which can and should develop alongside people’s changing needs, by applying evidence-based solutions and building new tools and people-centered services to create positive change and added value as defined by the triple/quadruple aims of accountable care organizations (ACO) despite the various challenges.

In: Handbook of Integrated Care

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Zahorka, M., Fota, N., Marcu, L., Dnestrean, T., Gerold, J., Bahtiri, S., Kantanolli, A., Reshetnyak, E., Dovgopol, M., Prytherch, H., Handbook of Integrated Care. Springer, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-031-25376-8_69-1
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